Dreamscene



In einer surrealen Traumszene bündelt sich das Schicksal des Protagonisten. Im Zentrum steht der sexuelle Mißbrauch des Jungen, der nun Ende Zwanzig ist, durch seinen Onkel. Der Film ist ein Aufschrei, mit dem er das Geschehene erstmalig an die Öffentlichkeit bringt, die Arbeit am Film zugleich ein Prozess der Verarbeitung.

Der Sound identifiziert die Bögen und logischen Schlaufen der an sich verwirrenden wie verstörenden Szenenfolgen. Er nimmt an die Hand, führt durch psychologische Tiefen wie Untiefen und verbindet, teilweise sublim, teilweise dominant rhythmisierend, die verschiedenen fragmentarischen Elemente.

Regie und Schauspiel: Amin Maher, Hoda Taheri, Sprache: persisch


part 1 - 6 min

part 2 - 3 min